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Vater werden ist nicht schwer …

Vatertagsturnier – da denken die meisten an viel Alkohol und taumelnde Golfer, die kaum noch den Ball treffen. Nicht so im Golfclub Isernhagen! Natürlich gab es auch die eine oder andere alkoholische Stimulation während der Runde, aber absolut in den Grenzen guten Geschmacks und golferischer Verträglichkeit.

Aber der Reihe nach:

Am 10. Mai, an Himmelfahrt, trafen sich gegen 10 Uhr 36 Herren zu einem opulenten Frühstück in der Clubgaststätte. Das Frühstück war eine Augen- und Gaumenweide – Bea Rohde hatte sich mal wieder übertroffen! Dazu kamen 10 Frauen und Kinder als Helfer, die natürlich auch am Frühstück teilnahmen. So kam von Anfang an eine prächtige Stimmung auf.

10:45 Uhr schlugen die ersten Flights von Tee 1 und Tee 10 ab, bei strahlendem Wetter und nach einem Flight-Foto (Dank an unseren Hobbyfotografen, der auch noch auf einem Extrabild festgehalten wurde). Der Platz war in einem hervorragenden Zustand und bot die besten Voraussetzungen für ein schönes Golferlebnis.

Gespielt wurde ein Texas-Scramble, in Vierer-Flights. Diese Spielform ist die geselligste überhaupt, die außerdem hervorragende Ergebnisse ermöglicht. Und so lagen Par-Runden und besser in der Luft, wenn sich nicht die Veranstalter ein paar Schikanen ausgedacht hätten. So musste die Bahn 3 mit Linkshandschlägern Eisen 7 gespielt werden (für die echten Linkshänder lagen natürlich Rechtshandschläger bereit). Da war schon ein Boogie nur mit einer Portion Glück möglich – ein besseres Ergebnis erzielte kein Flight. Und auf Bahn 17 wurde es ganz schlimm. Dieses Par 3 musste mit Luftbällen gespielt werden. Tückisch, wie diese mitten im Flug einfach so zur Seite abbiegen. Auf Bahn 18 musste auf dem Grün mit verbundenen Augen gespielt werden. Das führte zwar manchmal zu Verzögerungen für den nachfolgenden Flight, störte jedoch in Sichtweite des Clubhauses niemanden wirklich mehr. Glücklich waren diejenigen, die von außen sehr nahe ans Loch gechipt hatten.

Aber auf die Spieler warteten noch weitere Herausforderungen. So musste vor Beginn die Anzahl von Gummis in einem Behälter geschätzt werden – keine einfache Sache. Das Loch auf Bahn 7 wurde von einer Batterie Kümmerling-Fläschchen geschützt und auf Bahn 10 gab es einen Boule-Wettbewerb. Die schwerste Aufgabe stand jedoch allen im Clubhaus bevor. Alle Flights mussten ein Wilhelm-Busch-Gedicht aufsagen, welches sie unterwegs auf der Runde zu lernen hatten. Es wurde berichtet, dass einige bereits nach der Hälfte der Bahnen mit dem Lernen begonnen hatten.

Alle Ergebnisse, die erspielten und die aus den Sonderwertungen, wurden nach einem nur dem Organisationsteam durchsichtigen Modus miteinander verrechnet, so dass unter großem Jubel die Siegerehrung durchgeführt wurde. Mit besonderem Beifall wurden die fleißigen Helfer bedacht, die alles organisiert und auch die Versorgung der Spieler auf dem Platz übernommen hatten. Das Team um Jörg Wagner war wirklich Spitze!

Der Tag, an dem glücklicherweise alle Gewitter um Isernhagen herumgezogen waren, klang bei einem fröhlichen Beisammensein auf der Veranda unseres Clubhauses aus. Diese Geselligkeit und Herzlichkeit miteinander sind Markenzeichen unseres Clubs. Und da der Regen ausgeblieben war, flossen stattdessen bis in den Abend hinein die Getränke „in Strömen“.

 

 


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